Raubtiere

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Im Naturpark Adamello-Brenta wurde vor bald 20 Jahren eine aussterbende Bären-Population mit ausgewilderten Bären aus Slowenien gerettet. Inzwischen haben sie sich reichlich vermehrt. Doch das neue Gleichgewicht ist labil. Sehen Sie unseren Film.
 

Seit 2012 lebt im Taminatal und im angrenzenden Calanda-Gebiet ein Wolfsrudel. 30 junge Wölfe haben hier schon das Licht der Welt erblickt. Angesichts der Nähe zu den Siedlungen leben Mensch und Wolf nach anfänglichen Irritationen erstaunlich friedlich zusammen.

Mit «Die Rückkehr der Wölfe» legt der Dokumentarfilmer Thomas Horat seinen Fokus weniger auf das Raubtier als den Menschen, dem der Wolf mal als Freund, mal als Feind erscheint. Das weckt Verständnis für beide Seiten. Der grundsätzlichen Frage nach unserem Naturbild weicht Horat aus. Der Film läuft  in Schweizer Kinos.

Wölfe werden am Wolfsforschungszentrum im niederösterreichischen Ernstbrunn zum Gegenstand experimenteller Forschung. Die Ergebnisse zeigen die grosse Lernfähigkeit und Kooperationsbereitschaft dieser Raubtiere. Und sie lassen darauf schliessen, dass Mensch und Wolf sich in Nachbarschaft gut vertragen können.

Die Wölfe sind zurück im Kanton Wallis, seit 2016 regiert am Augsthorn ein Wolfsrudel. Sie beanspruchen ihren Platz in einem Gefüge, das sich, ohne Wolf, seit dem Zweiten Weltkrieg herausgebildet hat. Nun beschleunigen sie den Strukturwandel.

Bartgeier im Nest. Bild Markus Staehli.

Bartgeier seien Raubtiere. Zumindest glaubten das die Leute vor rund 100 Jahren. Die Angst, er könnte kleine Kinder und Lämmer reissen, kostete dem eigentlich nur das Innere von Knochen fressenden Geier die Existenz. Dank eines Wiederansiedlungsprogramms gehört der Bartgeier heute wieder zum Alpenraum wie Adler und Luchse.

Noch Anfang der 1990er-Jahre waren die Bestände des dinarischen Wolfes in Slowenien auf einen kümmerlichen Rest reduziert. Inzwischen siedeln vor allem im Süden des Landes wieder 14 Rudel. Dank eines effektiven Herdenschutzes halten sich die Schäden an Nutztieren in sehr engen Grenzen. Doch es darf auch gejagt werden.

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