Alpwirtschaft

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Schwarzes Alpenschwein

Früher bevölkerten die ausgestorben geglaubten Schwarzen Alpenschweine die höher gelegenen Gebiete. Dank einem Projekt des Netzwerkes Pro Patrimonio Montano und der Hilfe des WWF werden die letzten vorhandenen Individuen zu Zuchtgruppen zusammenzufassen. Das Ziel: Sie sollen mit ihren Fressgewohnheiten aktiven Naturschutz betreiben und der Berglandwirtschaft dienen.

Blick von der Greina-Passhöhe (Tessiner Seite) ins damals gelobte Alpland (Bild: Roland Gerth)

Über Jahrhunderte wurden die Alpen im Bleniotal intensiv bestossen. Jeder Grashalm war wertvoll. Um 1900 begann der allmähliche Übergang zu einer extensiveren Bewirtschaftung. Er hält bis heute an. Betroffen sind auch die Alpen im Greina-Gebiet.

Die Alp Greina gehört seit über fünf Jahrhunderten dem Patriziat Aquila. Bis vor einem Jahrhundert weideten Pferde auf den ebenen Flächen. Heute sind sie von Sumvitger Schafen und Tessiner Rindern abgelöst.

Die Lampertschalp heute: Extensivierung auf allen Ebenen. Die Käseproduktion ist aufgegeben worden. (Bild: Fitze)

Die Lampertsch- und die Läntaalp wurden über Jahrhunderte aus dem Bleniotal bestossen. Mehrere Familien sömmerten das Vieh in dem von mächtigen Dreitausendern gesäumten Hochtal. Heute ist die Nutzung viel extensiver. Auch die Alpkäserei ist Geschichte.

Blick auf die Greina (Bild: Roland Gerth)

Die Alp Diesruth stand über Jahrhunderte zur Disposition zwischen Tessinern und Bündnern, die gleichermassen die raren Alprechte beanspruchten. Heute fährt sie durch ruhigere Gewässer.

Heuen in Vrin

Gealpt wird das Vieh im Kanton Graubünden schon seit vielen Jahrhunderten. Die Blütezeit war vom späten Mittelalter bis in die frühe Neuzeit. Heute wandelt sich die Alpwirtschaft - die Senninnen und Sennen sind auch Landschaftsgärtner.

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