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Newsletter 1/2013

Leserbrief zum "Newsletter" vom 03.01.2013

Vielen Dank für diesen spannenden Alpenmagazin Newsletter mit der Berichterstattung über den Brauch des Silvesterchlausens und Verlinkung auf unsere Webseite!

U. R.; Heiden

Die Alpen - ein Rummelplatz?

Leserbrief zum Artikel "Die Alpen – ein Rummelplatz?" vom 14.11.2012

Wie Recht sich doch mit Ihrem Beitrag haben. Ich kämpfe seit Jahren gegen die immer weiter fortschreitende Ausbeutung der Alpen durch den sog. Industrietourismus und die Industrialisierung der Gewässer und Hochtäler der Alpen als Energieerzeuger.

Leider richten Alpenverein, ArgAlp, Umweltdachverband, Landesumweltanwälte trotz intensiver Arbeit und Einsatz wenig aus. Die Zeitungen sind immer noch voller Jubelmeldungen über das enorme Beschneiungspotential von Skigebieten und was man damit doch an tollen Wasser und Strom verbrauchen kann, statt endlich jene Skigebiete zu fördern, die auf sanften Tourismus ohne Beschneiung setzen.
Dem Wahnsinn mit immer höher, immer noch mehr Gletscherflächen zu Ski-Industrieflächen zu machen, immer noch mehr Personen in noch kürzerer Zeit auf den Berg zu bringen, muss endlich politisch ein Ende gesetzt werden.

Manchmal gibt es aber inzwischen doch noch vernünftige Bürger wie z.B. im Bregenzerwald. Dort hat man vor kurzem einem Mega-Seilbahnprojekt welches das ganze Tal überspannen sollte, eine Absage erteilt. Natürlich war der Investor sehr unzufrieden und hat sofort damit gedroht, jetzt halt einfach nicht mehr zu investieren und die Region wird schon sehen, wo sie jetzt damit bleibt. Diesen erpresserischen Methoden muss man einfach cool standhalten und in 10 Jahren sprechen wir wieder. Da wird man sehen, wer die Gewinner sind – der Investor oder die Region, die jetzt plötzlich mit sanftem Tourismus wesentlich besser lebt als mit Massentourismus und Eventveranstaltungen.

Paul Matt, Unterpremstätten (A)

 

 

Auch Jäger stressen

Leserbrief zum Artikel "Mit Infos das Herz ansprechen" vom 19.01.2012

Der Alpenverein sowie viele andere Freizeitorganisationen nehmen sich vermehrt diesem Thema an.

Das ist grundsätzlich sehr gut, aber leider eine sehr einseitige Darstellung.

Z.B. habe ich vor kurzem gelesen das die Jagdsaison in Osttirol offiziell irgendwann von September / Oktober bis zum 01.Januar dauert.

Da ist bereits tiefer Winter in vielen Gebieten und hier spricht keiner von Belastung und Ruhe für das Wild, es wird geschossen was das Zeug hält um die Jagdquoten zu erreichen – nein das ist ja überhaupt kein Stress für die Tiere!

Ruhig sein sollen immer nur die Anderen aus Sicht der Jäger, der Jagdpächter und auch der Forstwirtschaft!

Diese sollten sich auch mal überlegen wie sie selber diese Ruhe in den Wald einkehren lassen können z.B. durch:

  • Unterlassung von Autofahrten durch den winterlichen Wald und lieber mal zu Fuß oder mit den Skiern unterwegs zu sein
  • Den Jagdhund an der Leine halten
  • Den Einsatz von bodenzerstörenden riesigen und lauten Holzbearbeitungsmaschinen im Wald auf eine mehr natürliche Art zurückzuführen (dies Arbeiten erfolgen oft im Winter vor allem wenn wenig oder kein Schnee liegt – da ist die Erreichbarkeit wegen des gefrorenen Bodens nämlich besser gegeben)
  • Auf Waldwegen nicht sinnlose Schilderwälder aufzustellen wo z.B. ein Skifahrer im roten Verbotsschild durchgestrichen dargestellt wird (das ist kein offiziell anerkanntes Verkehrszeichen sondern schürt nur das Unverständnis der sich natürlich verhaltenden Skitourengeher)


Also, wer klopft diesen Herren mal auf die Finger im Sinne von Naturschutz?

Ich freue mich dennoch immer wieder über die interessanten Artikel in Ihrem Newsletter und wünsche einen schönen und tourenreichen Winter.

Paul Matt, Völs, Oestereich

 

 

Schweiz. Greina-Stiftung – Zur Erhaltung der alpinen Fliessgewässer

Bergwald-Projekt

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Pressebüro Seegrund – Sankt Gallen (CH)